Nie war ein >NEIN< so sozial!

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Am 24. Februar entscheiden Sie über den geplanten Stadtteil Dietenbach. Aus Sicht der SPD Freiburg ist der Bau des neuen Stadtteils der wichtigste Baustein gegen die Freiburger Wohnungsnot und die extrem steigenden Mieten. Wenn unsere Stadt nicht zum Luxusobjekt verkommen soll, gibt es keine Alternative zum Bau neuer Wohnungen. Die steigende Zahl an Menschen, die auf der Notfallliste der Stadt Freiburg stehen, beweist dies eindrücklich.

Viele, die dem neuen Stadtteil skeptisch gegenüberstehen, teilen die Sorge, dass am Ende dort kein geförderter Wohnraum entsteht. Wir haben deshalb im Gemeinderat den Beschluss gefasst, dass die 50% – Quote für geförderten Wohnraum gelten muss. Gemeinsam mit den Genossenschaften, der Stadtbau, der Universität und vielen mehr werden wir die Quote, wie auf verschiedenen bereits gebauten Gebieten, durchsetzen können!

Denn: Geförderter Wohnraum ist längst auch eine Frage, welche Menschen betriff, die durchschnittliche Einkünfte haben. Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein hat beispielsweise, wer unter 48.450 Euro (1- und 2 Personenhaushalte) und 57.450 Euro (3- Personenhauhalte) verdient. Das ist die Mitte der Gesellschaft, die unsere Stadt trägt. Uns darf nicht egal sein, dass junge Familien Freiburg verlassen müssen, Normal- und Gering-Verdienende keine Wohnung finden und ins Umland abwandern müssen. Wenn wir diesen Menschen kein Wohnungsangebot mehr machen können, wird Freiburg sozial verarmen. Für uns steht deshalb außer Frage, dass es den neuen Stadtteil mit einer 50% Quote braucht!

Freiburg wird weiterwachsen, maßgeblich auf Grund der erfreulich hohen Geburtenrate. Die 1000 neue Wohnungen, die wir pro Jahr durch Innenentwicklung und Nachverdichtung erreichen können, reichen bei weitem nicht aus: Wir brauchen die neuen Flächen, auch damit der Druck auf den bestehenden Grün- und Erholungsflächen wie dem Mooswald und den Dreisamwiesen nicht weiterwächst. Ohne den neuen Stadtteil würde zudem eine immer weitere Zersiedelung voranschreiten und größere Pendlerströme die Folge sein: In vielerlei Hinsicht ein unökologisches Schreckensszenario!

Die Wohnungsfrage ist für viele Freiburger Familien zu einer Frage der Existenz geworden. Mit einem >NEIN< auf die Frage: „Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben stimmen Sie gegen die akute Wohnungsnot und gegen die soziale Spaltung in unserer Stadt!

Ihre SPD-Fraktion im Freiburger Gemeinderat

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