Hügelheimer Weg: Freiburger Stadtbau muss auf die Beschwerden der Mieterinnen und Mieter eingehen

Walter Krögner

Die SPD-Fraktion hat dem heutigen Bericht der Badischen Zeitung (Stadtteile)  mit großer Verwunderung entnommen, dass die Mieterinnen und Mieter am Hügelheimer Weg, die die Baumaßnahmen in direkter Nachbarschaft seit 2016 hinnehmen müssen, sich von ihrer Vermieterin, der FSB, nicht ausreichend informiert und im Stich gelassen fühlen.

Stadtrat Walter Krögner konstatiert: „Die langzeitige Beeinträchtigung durch die Abbruch- und Neubauarbeiten ist auf jeden Fall der Grund für eine einklagbare deutliche Mietminderung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hügelheimer Wegs. Für den Fall, dass die BZ-Berichterstattung zutrifft, bin ich insbesondere deshalb verärgert, weil bei der Spatenstichveranstaltung vor wenigen Wochen explizit nach einem Entgegenkommen gegenüber den Nachbarn gefragt wurde“.

Die langzeitige Beeinträchtigung durch die Abbruch- und Neubauarbeiten ist auf jeden Fall der Grund für eine einklagbare deutliche Mietminderung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hügelheimer Wegs.

Stadtrat Walter Krögner

Im erst kürzlich veröffentlichten Sozialbericht der FSB lobt sich die Gesellschaft selber über ihre Serviceleistungen für die Mieterinnen und Mieter. „Zu guten Service-Leistungen gehört aber auch  Kommunikation und Hilfestellung für die Mieterinnen und Mieter, gerade bei Baumaßnahmen. Was  bei Projekten der Sozialen Stadt gut geklappt hat, muss auch am Hügelheimer Weg möglich sein“, so Fraktionsvorsitzende Renate Buchen. Laut Aussage eines Mitarbeiters der FSB sollen Mieterinnen und Mieter am Ende der Baumaßnahmen einen Ausgleich erhalten. Wie dieser Ausgleich aussehen soll ist ungewiss. Die FSB muss jetzt auf die Mieterinnen und Mieter zugehen, vor allem die Frage nach einer Mietminderung für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit muss geklärt werden.

„Es kann ja wohl nicht angehen, dass im sogenannten Sozialbericht teilweise Selbstverständlichkeiten als soziale Großtaten dargestellt werden und dass  Selbstverständlichkeiten im täglichen Tun nicht umgesetzt werden“, so Walter Krögner.

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