Eine Stadt für Alle

Barrierefreiheit_Klein

Amtsblatt-Artikel Nr. 735, vom 18.01.2019

Eine Stadt für Alle – für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Auch das Jahr 2019 hat wieder mit zahlreichen Neujahrsempfängen begonnen. Eine gute Tradition, die spannende Blicke auf die Stadt und die Stadtteile erlaubt und viel von der Arbeit der veranstaltenden Institutionen verrät. Schade nur, dass auch in diesem Jahr immer wieder Menschen ausgeschlossen wurden, weil nicht alle Veranstaltungsräume barrierefrei waren. So mussten Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer bei einigen Veranstaltungen wieder umkehren, weil sie die Treppen zum Veranstaltungsort nicht überwinden konnten.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir es ausdrücklich, dass die Stadt gerade eine Zusammenstellung barrierefreier Räume in der Stadt erstellt, auf die wir sehr gespannt sind. Der Mangel an diesen Räumen ist aber offenkundig und es existieren in der Stadt noch sehr viele Hindernisse, die das Leben für viele Menschen schwer und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oft unmöglich machen. Natürlich können in einer Stadt wie Freiburg nicht alle Barrieren auf einen Schlag abgebaut werden und wir anerkennen auch die Anstrengungen, die hier bereits unternommen werden. Für uns ist es aber nicht hinnehmbar, dass Menschen aufgrund von baulichen Hindernissen von öffentlichen Veranstaltungen grundsätzlich ausgeschlossen werden.

SPD-Fraktion setzt sich für Barrierefreiheit ein

Wir werden uns dann, wie in den letzten Jahren, auch wieder dafür einsetzen, dass die notwendigen Mittel im kommenden Haushalt bereitgestellt werden.

Karin Seebacher, SPD-Stadträtin und Mitglied im Behindertenbeirat

In den nächsten Tagen wird sich die SPD-Fraktion wieder mit Vertreter*innen des Behindertenbeirats zusammensetzen um Bilanz zu ziehen und die Prioritäten für die nächsten Schritte festzulegen. „Wir werden uns dann, wie in den letzten Jahren, auch wieder dafür einsetzen, dass die notwendigen Mittel im kommenden Haushalt bereitgestellt werden.“, so Karin Seebacher, SPD-Stadträtin und Mitglied im Behindertenbeirat. Wichtig ist darüber hinaus aber auch, dass die bereits geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit gegenüber anderen Projekten Priorität bekommen und konsequent umgesetzt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Bushaltestelle Scherrerplatz, deren dringender Umbau eigentlich schon im letzten Jahr anstand. Dieses Jahr wird sie endlich barrierefrei.

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